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IGG Flachlandfliegen 6. /7. Juni bei der MG Burgdorf

Nicht nur die Zürcher haben ihren „gekröpften Nordanflug“, auch die Burgdorfer fliegen im Anflug um die Ecke. Wieso wirst du dich wohl fragen – nein, nicht wegen dem Lärm. Mehr dazu im folgenden Bericht.

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Bei wunderbaren, schon fast paradiesischen Verhältnissen hat die MG Burgdorf das diesjährige Flachlandfliegen der Interessengemeinschaft Grosssegler (IGG) durchgeführt. Auf ihrem Platz, welchen die Burgdorfer liebevoll ihr Paradiesli nennen, haben am Samstag und Sonntag je ca. 30 Segler- und Schlepp-Piloten zahlreiche und ausgedehnte Thermikflüge absolviert. Der Andrang war zwar auch schon grösser, doch bei Temperaturen von über 30 Grad und der hohen Luftfeuchtigkeit zogen es einige Piloten vor, sich doch lieber am kühlen Waldrand aufzuhalten. Ein Stück Wald am östlichen Ende des sich im Grünen befindenden Paradiesli, dem Fluggelände eben, sorgt dafür, dass man diesen „gekröpften Anflug“ machen muss. Das heisst, man fliegt nicht einen geraden Landeanflug, sondern kommt in einer flachen Kurve auf den Platz rein. Was am Anfang mit einiger Skepsis aufgenommen wurde, war dann für die erfahrenen Schlepp- und Seglerpiloten überhaupt kein Problem.

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Die IGGler wurden von den einheimischen Piloten bestens eingewiesen und es gab dadurch auch kein einziges Problem. (Fast) alle haben die Piste getroffen. Was mir besonders aufgefallen ist, war die grosse Anzahl verschiedenster Modelle, welche geflogen wurden. Kleine, grosse, Oldtimer, schnelle, sehr schnelle, Eigenbauten, Super Orchideen, Kunstflugmodelle und viele weitere Konstruktionen wurden gezeigt. Auch haben sich viele Piloten der MG Burgdorf an die Seile des bewährten und zuverlässigen Power Schlepp Teams gehängt. Genau so muss es sein: die IGG soll für eine breite Gruppe von Segelflugpiloten zugänglich sein. Der Anlass wurde unter der Leitung des Präsidenten der MG Burgdorf Jürg Steck und dem Chef Flachlandfliegen der IGG Jörg Zeder sehr gut vorbereitet. Der Flugbetrieb verlief geordnet und ruhig. Nicht einmal die stolzen Bachstelzen-Eltern liessen sich von den Grossmodellen und uns Piloten aus der Ruhe bringen. Sie fütterten ihre Jungen, die sich im Clubhaus sehr wohl fühlten, wie gewohnt weiter. Apropos füttern: das Team um Küchenchef Miggu Stauffer kochte das ganze Wochenende in der bestens ausgerüsteten Feldküche hervorragend. Ein grosser Dank und ein riesen Kompliment geht einerseits an die Küchencrew aber auch an die MG Burgdorf als Ganzes, die uns mit ihrer hervorragenden Infrastruktur und einer top Organisation ein wunderschönes Flachlandfliegen ermöglichte. Auch mit „gekröpftem Landeanflug“ – einfach paradiesisch!

Adrian Schmid, IGG

Fotos: Adrian Schmid

Vortrag - Gebrochene Flügel

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Am 12. März trafen sich fast 70 Modellflieger, Piloten, Aviatikfans und IGGler im Time Out (Seminarzentrum der Migros Luzern) in Dierikon. Peter Brotschi stellte sein Buch "Gebrochene Flügel" vor, welches mittlerweile in der 6. Auflage erschienen ist. Der Vortrag handelte von den Flugunfällen der Schweizer Luftwaffe. Peter recherchierte über 4 Jahre lang dafür und hat ein einmaliges Werk geschaffen. Mit seiner präzisen Aufarbeitung der Geschehnisse hat er den verunfallten und verstorbenen Piloten einen würdigen Platz gegeben. Obwohl von vielen tragischen Schicksalen die Rede war, gab es zwischendurch auch etwas zu Schmunzeln, weil halt manchmal doch etwas zu viel Draufgängertum den Piloten zum Verhängnis wurde. Wir können euch nur empfehlen, "Gebrochene Flügel" oder auch das neueste Buch "Ein wenig des Himmels für mich" von Peter Brotschi zu lesen.  

Lieber Peter, wir möchten uns im Namen der IGG recht herzlich für den spannenden Abend bedanken. An dieser Stelle geht auch ein Dankeschön an die Migros Luzern welche für die Bewirtung zuständig war und diesen Anlass überhaupt ermöglichte.

Adrian Schmid, IGG

Homepage Peter Brotschi und seine Bücher

Besichtigung der REGA

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Besichtigung bei der REGA am 28. Januar 2015

Und wieder haben wir etwas Neues ausprobiert: Wir organisierten einen Winteranlass an einem Mittwoch Abend. Und siehe da, das Interesse war auch hier recht gross. Wenn nicht noch der Berufsalltag und die Grippewelle gewesen wäre, so wären noch ein paar IGGler mehr gekommen. So waren wir 17 Personen inklusive Partnerinnen, die an einer sehr interessanten Betriebsbesichtigung bei der REGA teilnehmen konnten. Herr Halter hat uns mit viel Begeisterung die REGA und ihr Einsatzgebiet vorgestellt. Wir hatten Glück, dass einer der 3 Challenger (REGA Jets) in Kloten war und wir diesen bis ins Detail inspizieren konnten. Der Flieger ist mit seiner Intensivstation vermutlich besser ausgerüstet als die Spitäler vor Ort in den Entwicklungsländern, von wo die REGA ihre Patienten zurückholt. Wenn man weiss, dass jede Flugminute mit dem REGA Jet Fr. 600.00 kostet, ist man froh, wenn man für Fr. 30.00 pro Jahr REGA-Gönner ist. Sonst kostet ein Rückflug aus einem sehr entfernten Land schnell mal über Fr. 200'000! Wir konnten nebst dem Challenger auch die beiden Heli-Typen Agusta und Eurocopter sowie die Einsatzleitstelle besichtigen. Wirklich eindrücklich, was die 400 Mitarbeiter Tag und Nacht und bei fast jedem Wetter leisten. Nach der Führung wurde uns im Restaurant Hecht in Winkel ein feines Nachtessen serviert und es wurde noch etwas "plagiert"  - wie gäng dänk. Auf diesem Weg nochmals vielen Dank an Herrn Halter und die REGA. Hier sind die Bilder

Adrian Schmid, IGG

MDM Fox 5m von Bruckmann

 

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Mitgliedschaft bei der IGG Schweiz

Mitglied

Die IGG verbindet Gleich- gesinnte, die von Modell-Grossseglern fasziniert sind und organisiert Anlässe im Bereich des Modell-Segelfluges.     

 

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Die IGG Schweiz wurde 1982 von Peter Aeberli und Georg Staub gegründet und  internationale Beachtung und Nachahmer gefunden.

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